Gemeinwesenarbeit (GWA) im Netz
02.02.2012 14:00

Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten

Auftaktveranstaltung am 2. Februar 2012


Auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gründete sich im Jahre 2003 der Kooperationsverbund "Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten" mit inzwischen 55 Mitgliedern. Er will die gesundheitliche Chancengleichheit fördern und eine bessere und wirksamere Prävention für Menschen entwickeln, die wegen ihrer sozialen Lage am stärksten auf Gesundheitsförderung angewiesen sind.

Im Saarland wird der Kooperationsverbund durch den Regionalen Knoten bei der LAGS als Koordinierungs- und Vernetzungsstelle vertreten.

Die Erfahrungen und Kenntnisse des Kooperationsverbunds, wie Kinder und Jugendliche in schwieriger sozialer Lage gesünder aufwachsen können, liegen nun gebündelt als Handlungsempfehlungen vor. Sie sollen im Rahmen des kommunalen Partnerprozesses "Gesund aufwaschen für alle!" in der Praxis umgesetzt werden. Zentrale Unterstützer auf Bundesebene sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund, der Deutsche Landkreistag und das Gesunde Städte-Netzwerk.

Ziel ist die Entwicklung integrierter Handlungskonzepte und deren Umsetzung auf regionaler und kommunaler Ebene. Gerade sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche benötigen in ihrer Entwicklung eine Verzahnung gesundheitsfördernder Ansätze längs des Altersverlaufs. Dazu müssen die unterschiedlichsten Akteure gemeinsam die Voraussetzungen schaffen.

Zusammen mit den Kooperationspartnern, dem Ministerium für Gesundheit und Verbraucherschutz, dem Landkreistag Saarland und dem Saarländischen Städte- und Gemeindetag soll der kommunale Partnerprozess "Gesund aufwachsen für alle!" jetzt auch im Saarland starten.

Verantwortliche und Praktiker aus Städten, Gemeinden und Landkreisen sind zur Auftaktveranstaltung eingeladen:


2. Februar 2012 von 14 bis 18 Uhr
In den Tagungsräumen der Neuen Kantine im AW Saarbrücken,
Vollweidstraße 11, 66115 Saarbrücken

Themen, die besprochen werden sollen sind:

- Was bringt uns dieser Prozess für die Arbeit vor Ort?

- Wie kann sich unsere Kommune beteiligen?

- Welche Unterstützung bietet der Kooperationsverbund "Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten"?