Gemeinwesenarbeit (GWA) im Netz

Stadtteilbüro Alt-Saarbrücken

Gemeinwesenarbeit seit 1985

Unser Ziel

Mit der Gemeinwesenarbeit im Stadtteil Alt-Saarbrücken haben wir uns hohe Ziele gesetzt. Es geht um die Verbesserung der sozialen, kulturellen, infrastrukturellen, ökonomischen und politischen Situation im Stadtteil unter der Mitwirkung seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Hierfür haben wir sieben Arbeitsschwerpunkte: Nachbarschaft, Bürgerbeteiligung, Stadtteilkultur, Vernetzung, Sozialberatung, Stadtteilzeitung und Kindertreff. Weiter unten erläutern wir sie kurz.

Unser Stadtteil und Einzugsgebiet

Alt-Saarbrücken ist ein großer Stadtteil mit vielen Stadtteil-Teilen. Sie sind sozial sehr unterschiedlich strukturiert. Wir konzentrieren unsere Arbeit auf zwei Bezirke, das sogenannte Untere Alt-Saarbrücken und das Wohngebiet Moltkestraße.

Das sogenannte UNTERE ALT-SAARBRÜCKEN

Im Unteren Alt-Saarbrücken leben rund 6000 Einwohnerinnen und Einwohner. Der Stadtbezirk musste nach seiner fast vollständigen Zerstörung im 2. Weltkrieg fast vollständig wieder aufgebaut werden und musste eine neue Identität finden. Seine Randlage zur Innenstadt setzt die lokale Ökonomie mächtig unter Druck. Die Bebauung ist überwiegend 4 ½-geschossig, die Miethäuser befinden sich fast alle in privatem Besitz. Es gibt wenig Grün- und Freiflächen, dafür viel ruhenden und fließenden Verkehr. Jede/r dritte BewohnerIn hat Migrationshintergrund.

Das Wohngbiet MOLTKESTRASSE

Im Straßenzug Moltkestraße und seinen Nebenstraßen wohnen weitere 2.000 Menschen überwiegend in Gebäuden der Saarbrücker gemeinnützigen Siedlungsgemeinschaft, die aus den 50er Jahren stammen. Viele sind in den letzten Jahren kernsaniert worden, aber der überwiegende Bestand entspricht den heutigen Wohnstandards nicht mehr so recht. Hier ist die demographische Entwicklung noch in Ordnung: Das Viertel gehört mit einer Kinderquote von run 24% zu den kinderreichsten Saarbrückens. Fast die Hälfte der Bewohnerinnen und Bewohner haben Migrationshintergrund.

Unsere Stadtteilarbeit

Im Folgenden beschreiben wir in aller Kürze, was wir unter unseren sieben genannten Arbeitsschwerpunkten verstehen.

Nachbarschaft

Menschen sind keine Einzelgänger. Deshalb gehören zu einem lebendigen Stadtteil nicht nur Geschäfte, Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten, sondern auch Treffpunkte, in denen sich die Menschen ohne Konsumzwang begegnen können, diskutieren und feiern, planen und handeln. Wo man aber auch der Einsamkeit zu Hause entfliehen und zum Beispiel mit anderen zu Mittag essen und sich dabei einmal bedienen lassen kann. Hierzu bieten wir das Café Schniss im Unteren Alt-Saarbrücken und den Bürgertreff Moltkestraße an. 

Bürgerbeteiligung

Als große Aufgabe und Herausforderung sehen wir die Verbesserung der Lebensbedingungen im Stadtteil. Die Einbeziehung der Bewohnerinnen und Bewohner in Entscheidungsprozesse steht für uns dabei an vorderster Stelle. Denn sie wissen selbst, was gut für sie ist. Die Förderung von Selbsthilfe halten wir für ein gutes und bewährtes Verfahren. So arbeiten wir gemeinsam an der Weiterentwicklung des Stadtteils, indem seine Ressourcen gestärkt und seine Schwächen gemindert werden.

Stadtteilkultur

Kultur ist die Würze des Alltags. Mit Stadtteil-, Kinder- und Nachbarschaftsfesten, Führungen und Exkursionen durch den Stadtteil bereichern wir das kulturelle Leben im Stadtteil. Mit Kurzreisen, Tagesfahrten und Ausflügen bringen wir Abwechslung in den Alltag, führen Menschen zusammen und ermöglichen dabei Kontakte, die zu gegenseitiger Anteilnahme, zum gemeinsamen Handeln, zu Nachbarschaftshilfe führen können. Es gibt aber bei uns auch in Kursen was zu Lernen, so etwa Mal- und Bastelkurse oder Internet für Einsteiger.

Vernetzung

Unsere Arbeit machen wir nicht gerne alleine. Am liebsten zusammen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Wir arbeiten darüber hinaus mit vielen anderen Einrichtungen zusammen - im Stadtteil, aber auch von außerhalb. So entstehen Projekte und Veranstaltungen, die wir alleine nicht schaffen würden. Und wir wissen durch diese Zusammenarbeit auch, wer für unsere Besucherinnen und Besucher der richtige Ratgeber ist, wenn wir mal nicht selbst weiterhelfen können.

Sozialberatung

Viele Menschen können nicht so handeln wie sie wollen, denn es geht ihnen schlecht. Sie haben Sorgen ums Geld, um die Wohnung, die Rente, Krankheit. Hier helfen wir mit Rat und Tat und haben dafür unsere Sozialberatungsstelle. Was da besprochen wird, bleibt in den vier Wänden. Was zu tun ist, wird gemeinsam beschlossen. Und wenn wir mal nicht selbst helfen können, sagen wir Ihnen zumindest, wer es kann.

Stadtteilzeitung

Damit der Stadtteil ein öffentliches Thema bleibt und er sich im Sinne seiner Bürgerinnen und Bürger weiter entwickelt, muss all das nach außen transportiert werden, was hier gedacht, gefühlt, geplant und getan wird. Damit nichts hinter verschlossenen Türen bleibt oder unter den Teppich gekehrt wird. Unsere Stadtteilzeitung "Alt-Saarbrigger Schniss" erspürt viermal im Jahr den Lebensnerv des Stadtteils mit all seinen reichhaltigen Facetten und auch sonst tun wir alles, dass wichtige Nachrichten an die richtige Adresse kommen: sowohl innerhalb Alt-Saarbrückens als auch über seine Grenzen hinaus.

Kindertreff

Kinder sind das schwächste Glied unserer Gesellschaft und gleichzeitige ihre Zukunft. Sie brauchen die besten Bedingungen, um ihrer verantwortungsvollen Rolle als Zukunft unserer Gesellschaft gerecht zu werden. In unserem Projekt „Freiraum für Prävention“ geht es genau darum. In unserem Kindertreff erhalten sie Förderung ihrer Interessen und Potenziale. Ihre Eltern unterstützen und beraten wir in ihrer oft schwierigen Rolle als Erzieher. Mit den übrigen Einrichtungen im Stadtteil arbeiten wir an der Verbesserung der Rahmenbedingungen und mit dem Jugendamt haben wir gemeinsam ein Sozialraumteam gebildet, das die Jugendhilfe beispielhaft neu organisiert.

Wer das alles finanziert

Die Gemeinwesenarbeit erhält für die Finanzierung ihrer Kernaufgaben eine Projektförderung von der Landeshauptstadt Saarbrücken, dem Regionalverband Saarbrücken und der Saarbrücker Siedlungsgesellschaft. Weitere Förderung erhalten wir von der ARGE Saarbrücken und weiteren Spendern und Stiftungen.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Thomas Hippchen (Geschäftsführung, Bürgerbeteiligung und Stadtteilentwicklung, Stadtteilkultur, Stadtteilzeitung)
eMail: th.hippchenquarternetde

Bettina Caspers-Selzer (Stadtteilkultur, Stadtteilentwicklung, Frauen)
eMail: b.caspersquarternetde

Cornelia Armborst (Sozialberatung)
eMail: c.armborstquarternetde

Lea Schröder (Freiraum für Prävention, Frühe Hilfen)
eMail: l.schroederquarternetde

Kristina Diegler (Freiraum für Prävention, Vernetzung)
eMail: k.dieglerquarternetde

Nora Saad (Freiraum für Prävention)
eMail: n.saadquarternetde

Yvonne Schildgen (Sekretariat)
email: y.schildgenquarternetde

Weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wir in den Arbeitsbereichen Nachbarschaft, Migration, Freiraum für Prävention, die unsere Arbeit stundenweise oder auch leider nur zeitlich befristet, aber dennoch ungeheuer wertvoll unterstützen.

Wir sind zu erreichen (Kernzeit)

Montag - Donnerstag - 09.00 Uhr – 16.00 Uhr
Freitag - 9.00 Uhr - 14.00 Uhr

und nach Vereinbarung

Unsere Adressen

Geschäftsstelle, Stadtteilbüro, "Café Schniss"
Gersweilerstraße 7
66117 Saarbrücken
Telefon: 0681 / 5 12 52; Fax: 5 12 66
eMail: GWA-Altsaarbrueckenquarternetde

 

Nachbarschaftstreff Moltkestraße
Moltkestraße 67
66117 Saarbrücken
Telefon: 0681 / 5 89 29 17
eMail: GWA-Altsaarbrueckenquarternetde

 

Kindertreff Alt-Saarbrücken
Moltkestaße 33 (Hinterhaus von Montessori-Kindergarten)
66117 Saarbrücken
Telefon: 0681 / 9 51 19 36
eMail: k.dieglerquarternetde oder n.saadquarternetde

Unser Träger 

Paritätische Gesellschaft für Gemeinwesenarbeit gGmbH
Gersweilerstraße 7
66117 Saarbrücken 

HRB 11925 Saarbrücken
Geschäftsführer: Thomas Hippchen, Dr. Armin Kuphal

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